Bewegung ist heute ein zentraler Bestandteil moderner Onkologie. Mit der in Entwicklung befindlichen S3-Leitlinie „Bewegungstherapie bei onkologischen Erkrankungen“ soll körperliche Aktivität künftig noch stärker strukturell in die Versorgung integriert werden. Das Panel zeigt, was wissenschaftlich gut belegt ist: Bewegung kann Fatigue reduzieren, Nebenwirkungen lindern, körperliche Funktionen stabilisieren und die Lebensqualität während und nach der Therapie deutlich verbessern. Im Fokus stehen praxisnahe Wege – von gezieltem Training über Bewegung in der Natur bis hin zu onkologischem Yoga. Sie können Patient*innen stärken, Selbstwirksamkeit fördern und helfen, wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu gewinnen.
Jasmin Eilers
Hatte beidseitig Brustkrebs | Drachenboot-Athletin bei den Küsten Pinkies | Protagonistin im Dokumentarfilm „Pink Power“
Gaby Nele Kammler
Gründerin „Yoga und Krebs“, Dozentin und Ausbilderin
Petra Thaller
Journalistin, leidenschaftliche Bergsteigerin und Gründerin von Outdoor Against Cancer (OAC)
Prof. Dr. Freerk Baumann
Sportwissenschaftler, Pionier der Onkologischen Bewegungsmedizin, Universitätsklinikum Köln